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//Weltcup Runde 5 und 6

Anstrengende 2 Wochen mit kleinen Lichtblicken

Nach dem Erfolg im Weltcup in Les Gets und der Europameisterschafts- Medaille hatte Elisabeth Brandau ziemlich viel zu bewältigen. Neben den Vorbereitungen für die nächsten 2 kommenden Weltcups, bemerkte die Familien Rennfahrerin aber auch dass ihr Energie Niveau leidet. Der 5te Weltcup fand im Italienschen Val di Sole statt. Dort wurde wiederum ein Shortrack am Freitag und ein XCO Rennen am Sonntag ausgetragen. Auf der toll angelegten Runde, die jedes Jahr einwenig verändert wird, findet man schnelle Anlieger Kurven, Steinpassagen hoch wie runter und die Rennfahrer mussten steile Anstiege bewältigen. Die Wetterverhältnisse veränderten sich von Freitag im strömenden Regen zum prallen Sonnenschein hin. Am Freitag wurde der Shorttrack unter strömenden Regen ausgefahren und trotz einem eher wieder langsamen start konnte Elisabeth sich bis auf Platz 6 vorarbeiten. Im Sonntägigen Rennen, gelang der eher Dieselstarterin ein guter Start. Doch das Durchsetzungsvermögen kurz vor der ersten Abfahrt lies sich einige Plätze kosten. Von Platz 23 konnte sie wieder auf Platz 9 vorfahren. Dies kostet sie soviel Energie, dass leider die letzte Runde auch Energetisch nicht mehr viel zu machen war. Die normal immer gegen Ende immer schneller werdende Fahrerin, büsste wiederum Plätze ein und fand sich im Ziel auf Platz 21 ein. Dennoch reiste sie volle Vorfreude mit ihrer Familie nach Lenzerheide zum 6ten Weltcup. Vorbereitungstechnisch – war es eine kleine Herausforderung für Elisabeth. Mental stark zubleiben, die Familie im Camper bei weniger guten Wetterverhältnissen zu bewältigen trotzdem die Lockerheit zu behalten. Dank ihrem Fanclub hatte sie noch Unterstützung zum Wettkampfwochenende hin bekommen. Ihr Fokus auf das Shortrace konnte Elisabeth behalten. An diesem sonnigen Freitag Nachmittag spürte Elisabeth, auch dass sie gute Beine hatte und konnte nach dem Start binnen der 6 von 9 Runden an die Spitzengruppe vorfahren und fühlte sich noch sehr gut. Doch wie es auch passierte, hatte sie sich beim Rundenzählen verzählt und attackierte eine Runde zu früh und dachte es sei der Zieleinlauf. Bis sie es bemerkte war der Zug schon abgefahren und sie wiederholte ihren 21. Platz. Für die routinierte Sportlerin war dies Mental nicht einfach abzufertigen. Wie oft hat man schon die Tagesform einen Weltcup zu gewinnen. So schaffte sie es nicht befreit in den Sonntag zum XCO aufzubrechen. Sie kämpfte gegen sich selbst im Rennen und belegte am Ende den 49ten Rang. Danach standen erstmal Rennpause an und ein paar Tage in den Schweizer Bergen mit gemütlichen Trainingseinheiten bevor es nun zu den Weltmeisterschaften nach Kanada geht. Dadurch wurde aber im Radon EBE-Racing Team nicht die Stimmung gedrückt. Die Rennfahrer hatten einige erfolgreiche Einsätze.

Sebastian und Vincent starteten am 24h Rennen in Duisburg. Sie freuten sich schon drauf, da die Strecke geändert wurde und es somit kein Überholverbot und Stau mehr geben soll. Sebastian und Vincent halfen in einem 8ter Team aus, das am Schluss die Tageswerten in den Firmenteams errungen hat.

Besonders hervorzuheben muss man Siggi Bergemann. Er startete im zweier Team am 24h Team am Rad am Ring. Eigentlich hatten er sich geschworen nicht mehr im 2er Rennrad zu starten, entgegen aller Vorsetze, hat er es doch wieder mit seinem Partner Detlef Maxeiner in Angriff genommen. Die Zeichen standen gut: Super Parzelle bekommen, ein Wohnmobil war auch schnell gefunden und die power 2max Kurbel kam auch noch rechtzeitig. Doch zum Rennen hin wendete sich das Blatt in vorbereitungen und es lief doch anderes, dennoch der Urlaub stand am Freitag, sie packten ihre Sachen auch ohne Wohnmobil und mit dem Ersatzrad. Nach einer unruhigen Nacht vor Ort, mit Regen und Sturm stand am Mittag das Rennen an. Detlef Maxeiner fuhr die Startrunde. Sie wechselten sich im Einrunden-Rhythmus ab. Von den 24 h sind sie 23 h im Regen gefahren und somit ließ die Laune von Runde zu Runde nach. In der Nacht erhielte das Duett die Informationen, daß sie in ihrer Altersklasse auf dem dritten Platz liegen. Das war pure Motivation noch mal alles zu geben. So zündeten Sie nochmals alle Kräfte und kämpften sich sogar noch an die Spitze vor. Halten konnten Sie diesen Platz nicht, aber am Ende konnten sie zufriedenen 2ter in ihrer Altersklasse werden. Sie freuten sich riesig, bei einem solchen Event auf dem Podium zustehen ist schon was besonderes. Und 2020 wurde schon mit Handschlag besiegelt.