Sie sind hier:
//Grächen – die XCM WM

Ein Marathon und dann gleich eine Weltmeisterschaft

Die Mountainbike Rennsaison geht langsam zu Ende. Es war ein sehr anstrengendes Jahr!
Dies fing mit bereits mit der Wettkampfplanung für 2019 an und endete im eigenen Druck um die Ergebnisse des Vorjahres zu toppen oder zumindest zu halten, was ihr auch sehr gut gelang.

Gegen Ende der Saison entschloss sie sich kurzfristig an der Marathon Weltmeisterschaft in Grächen/Schweiz teilzunehmen. Seit vielen Jahren der erste Marathon mal wieder und dann gleich eine WM und dies ohne große Vorbereitung. Sie freute sich einfach auf die Schweizer Berge! Am Freitagvormittag machte sie sich mit Marco auf den Weg ins Wallis und fand noch ein Mehrfachzimmer. Sie traf ihren Teamkollegen Sebastian Geimecke, der die Qualifikation zum Start in der Eliteklasse erreichte. Es blieb noch Zeit um ein paar Abfahrten der WM-Strecke zu begutachten.  Auch am Samstag wurde gemeinsam noch gewisse Streckenabschnitte genau unter die Lupe genommen. Anschließend besprach man gemeinsam die Betreuerplanung entlang der Strecke für den kommenden Renntag.  Und schon standen beide am Sonntag bei 10° C am Start. Elisabeth startete um 9:00 Uhr, während Sebastian im Männer Elitefeld eine Stunde später mit einer zusätzlichen 20Km Schlaufe auf die Strecke losgelassen wurde. Für beide war es wichtig, relativ weit vorne in die erste Abfahrt nach 10km einzufahren.

Elisabeth konnte sich gleich in den Top 10 festbeißen und war am darauf folgenden Anstieg bereits in den Top 3. Auf den 70km mit 3100hm wechselte sie sich mit 2 anderen Fahrern öfters mal ab, dennoch fühlte Elisabeth sich am Anstieg stärker. Als sie auf Platz drei in den letzen und steilsten Anstieg einfuhr plagten sie Krämpfe und konnte diesen Platz nicht mehr verteidigen. Auf Platz 6 erreichte sie das Ziel und ist sehr zufrieden.

Sebastian hatte 90km mit 4000Hm vor sich und verbesserte sich nach der ersten Abfahrt kontinuierlich. Sein Ziel war die Top 100, doch das war nicht ganz machbar. Er konnte noch an die Top 120 fahren und schlug am Ende somit noch Fahrer die er ansonsten nur von hinten sah. Er war super zufrieden mit seinem Nationaleinsatz!

Ein großen Dank an die Betreuer, die beim Marathon meistens genauso viel Stress haben wie die Fahrer!

 

 

Schönaich 22.9.2019