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//Erster Weltcup 2018

Gemeinsamkeiten des Weltcups in Südafrika und Eifelmoselcup

Das EBE-Racing Team startete an zwei total unterschiedlichen Orten. Fast am südlichsten Punkt von Südafrika, Nähe Kapstadt, in Stellenbosch beim UCI Mercedes MTB Weltcup und in der Mitte von Deutschland beim XCO des Eifelmoselcup, der sogenannte Beginn der Deutschen MTB Rennen.

Elisabeth reiste am Dienstagnacht mit der Nationalmannschaft nach Kapstadt und wurden herzlichst in der Academy of Sport in Stellenbosch begrüßt. Hier wirken die Radfahrer ziemlich zierlich gegenüber den Rugbyspielern, die diese Einrichtung als Trainingsstätte nutzen.

Am Mittwoch konnte man schon auf die Weltcupstrecke, jedoch fühlte Elisabeth sich nicht so fit um gleich alle technischen Passagen zu fahren. Dies holte sie an den kommenden Streckentrainingstage vorsichtig nach, da durch den Temperaturunterschied sie sich eine Erkältung eingefangen hat und nicht 100% fit war. Dadurch konnte sie die Strecke zwar nicht unter Vollgas Bedingungen testen, aber hielt damit ihre Erkältung im Schach. Erst am Samstagmorgen fiel die Entscheidung zum Start um 12:30 bei südafrika-nischer Mittagshitze. Von Platz 55 aus steckte sie in der ersten Runde fest und musste geduldig nach vorne schauen. Sie versuchte an allen möglichen Stellen zu überholen und konnte bis zur vorletzten Runde auf Platz 11 fahren. Hier fehlte ihr am Ende doch noch die letzte Energie um weitere Fortschritte zu machen und büßte in der letzten Runde noch zwei Plätze ein.

Dennoch zufrieden mit Rundenzeiten in den Top10 kann die Schönaicherin nun gelassen in eine Wett-kampfpause gehen um sich dann auf den nächsten Weltcup in Albstadt wieder optimal vorzubereiten. Am Ostermontag wird sie bei ihrem Heim-Straßenrennen in Schönaich wieder einsteigen.

Zwar nicht so staubig aber genauso rutschig durch den Matsch wurde das erste XCO Rennen dieser Saison in Deutschland ausgetragen. Dort standen Julian und Niclas vom EBE-Racing Team am Start.

Julian und Niclas waren sehr gespannt wie ihre Beine den Anstiegen rund um Büchel in der Eifel stand- halten würden. Am Tag zuvor bei der Vorbelastung hatte Niclas ein sehr gutes Gefühl und dies bestätigte sich auch im Rennen. Auf der 4,3km Runde, die 8mal bewältigt werden musste, konnte Niclas in den Anstiegen sehr gut und kraftvoll attackieren. Allerdings waren die Abfahrten sehr matschig und hier verlor er deutlich zu viel Zeit. Dies bescherte ihm den 10. Platz am Ende.

Im Gegensatz zu Niclas, spielte Julian sein Talent in den Abfahrten aus und belegte Platz 25. Beide freuen sich nun auf die nächsten Rennen und ganz besonders auf die Marathons. Bis dahin wird noch an der Fahrtechnik und auch am Konditionstraining gefeilt.

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