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//Erneutes Podium auf unbekannter Strecke in Chelva (Spanien)

Beim internationalen Cross-Country-Rennen im spanischen Chelva hat Elisabeth Brandau den dritten Platz belegt. Wie schon eine Woche zuvor in Banyoles konnte die Britin Annie Last als Erste die Ziellinie überqueren, diesmal vor ihrer Teamkollegin Malene Degn

Elisabeth Brandau, die noch bis Mitte der Woche in Spanien trainiert, hatte sich kurzfristig zu einem Start in Chelva entschlossen. „Ich habe es unter dem Aspekt Fahrtechnik genommen, um mir da ein wenig mehr Selbstbewusstsein zu erarbeiten“, erklärte Elisabeth Brandau.

Da sie nach der Cross-Saison vor allem Wert auf Ausdauer-Einheiten gelegt hat, war klar, dass der Punch fehlte.

„Am Start war ich wie eine Oma“, meinte Brandau scherzhaft. Also fuhr sie erst mal hinterher und kam erst nach und nach auf Touren. Der Rückstand auf die Zweite Malene Degn (KMC Ekoi Orbea) betrug zwischenzeitlich rund eine Minute, am Ende waren es noch rund 15 Sekunden. Weil sie auch nicht ausreichend auf dem Kurs trainieren konnte, habe ihr „der Flow“ gefehlt. „Mental konnte ich das nicht umsetzen, aber es ist eine Erfahrung mehr“, so Brandau.

Vorne dominierte die Britische Meisterin Annie Last (KMC Ekoi Orbea) das Geschehen und gewann ihr zweites Rennen binnen einer Woche.

„Mir fehlt da noch die entsprechende Muskulatur, aber es ist ja nächste Woche auch kein Weltcup“, sagte die Schönaicherin.

Schönaich 03.03.2019