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Deutschland im Mountainbike Fieber

Für Elisabeth Brandau startete nun eigentlich erst richtig die Hauptsaison der Mountainbiker und Mountainbikerinnen. Lang hat die Schönaicherin auf den Weltcupstart im Heimischen Albstadt hingefiebert. Trotz, dass die Vorbereitungsrennen nicht ganz ihrer Möglichkeiten entsprach ließ sich die Deutsche Meisterin nicht entmutigen und reiste mit ihrem Gesamten Radon EBE-Racing Team hoch motiviert auf die Schwäbische Alb. Das Weltcup Wochenende ist nicht nur der Start in eine neue Weltcup Saison sonder auch die Generalprobe für die kommende WM in 2020. Hier hat sich nicht nur der Veranstalter zu beweisen sondern auch die Sportler und Sportlerinnen.

Gestartete ist das Wochenende mit dem letzt jährigem eingeführte Shorttrack Race. Das Rennen geht über 20min auf einer ca. 1,2km langen Runde. Hier werden die Startreihen für das kommende XCO Rennen am Sonntag unter den Top 40 Fahrern ausgefahren. Somit wurde das zum ersten Formtest. Auch wenn Elisabeth immer noch nicht zum Sprinter über den Winter montiert ist, hat sie sich doch schon alleine im Start verbessert. Somit konnte die Radon Fahrerin sich im Mittelfeld halten, bis sie die initiative Ergriff und das Tempo an der vordersten Front hoch hielt. Somit zerriss sie das Fahrerfeld nach und nach. Auch wenn im Sprint am Schluss nichts zumachen war, konnte sie den 8ten Patz für die erste Startreihe sich ergattern.

Am Samstag hieß es für Elisabeth soviel wie Möglich erholen. Für ihre Teamkollegen allerdings voll gas beim Gonso Marathon im Rahmenprogramm des Weltcups Wochenende. Während Elisabeth sich die XCO Strecke anschaute, Essen kochte und sich auf ihre Teamfahrer freute, fuhren über 3 Teilnehmer für das Radon-EBE-Racing Team die 21km oder die 42km Rund um die Weltcupstrecke. Dabei konnte Sebastian einen Podestplatz einfahren. Insgesamt kann man sagen, dass bestimmt anhand des auffallenden Trikots des Radon EBE-Racing Teams, auch die meisten Fahrer eines Teams am Start vertreten waren. Danach wurde der Abend mit Erbessuppe und Kuchen gemütlich abgeschlossen.

Die Spannung stieg am Sonntag. Elisabeth startete aus der ersten Reihe auf die 5 Runden + eine Startloop des XCOs. Das Wetter meinte es mit den Frauen noch gut und die Wolken schütteten sich erst nach dem Wettkampf aus. Somit wurden die Frauen auch mit tollem Publikum begleitet. Dies motivierte die Deutsche Fahrerin und Elisabeth konnte sich in die TOP 4 bewegen. Aufgrund der inneren Anspannung vergaß sie trotz der Routine ein wenig mehr zu trinken und büsste am Ende mit Krämpfen noch 3 Plätze ein. Dennoch konnte Elisabeth sich mit dem 7ten Platz ihren Weg nach Tokio bestätigen und startet nun mit dem 6ten Gesamtweltcup Platz in die nächste Weltcup Runde in Tschechien.

Aber Sebastian, Claudia, Timo, Jans und Siggfried hatten nach dem Samstag auch noch nicht genug und fuhren in ihren Heimatregionen noch jeweils Marathons. Dabei sprangen für alle noch TOP 10 Platzierungen raus!

Da kann man nur Stolz auf das orangene Power Team sein!

Schönaich 19.05.2019