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//4 Länder, 6 Wettkämpfe, 1 Sieg

Sieg in Heubach bei internationaler Konkurrenz und weitere Highlights

Das EBE-Racing Team war an diesem letzten April Wochenende in einigen Ländern unterwegs. Genaugenommen in 4 Ländern bei 6 unterschiedlichen Events.

In Chile mit Andreas Liermann. Er bestritt die Atacama Challenge. Dies ist ein populäres Drei-Tages-Event in einer Höhe zwischen 3000 und 4000 m. Diese Höhenlage macht das Event zu einer besonderen Herausforderung. Start- und Zielort für die 3 Etappen war immer San Pedro de Atacama. Andreas meisterte die Etappen mit 164km und zwischen 2450 und 3890hm souverän. Eine bemerkenswerte Leistung unter diesen Bedingungen. Mit dem Gesamt 21ten Platz in seiner Altersklasse und bester Deutscher erreichte er das Ziel!

Am Samstag folgte das erste Schwäbische Event im Schönbuch. Die MTB Bike Trophy! Hier starteten Anja Merten, Ralf Wagner, Jonas Ruf und Jörg Öhler. Denis Züffle spielte den Fotograf und feuerte kräftig an. Bei besten äußeren Bedingungen freuten sich die Fahrer schon mega auf das Rennen!
Jonas Ruf startete auf der langen Distanz mit 50km und 900hm. Dies waren 2 Runden.
Am ersten Berg fand Jonas sehr gut ins Renngeschehen und konnte sich mit ein paar anderen in einer größeren Gruppe zusammen tun. Es gab eine einzige matschige Stelle auf der Strecke, dort teilte sich die Gruppe von Jonas auf. Die 5 Mann Gruppe funktion-ierte so gut, dass Jonas seine zweite Runde genau so schnell wie seine erste Runde fahren konnte. Nach einer Fahrzeit von 1:57:07, schneller als im Vorjahr, platzierte sich Jonas auf dem 10ten Platz seiner Altersklasse.
Auch bei Anja lief es besser als am vergangenen Wochenende. Obwohl die Strecker länger und technisch schwieriger war, konnte sie ihre Fahrzeit um ca. 15 Minuten verbessern. Sie wurde 4. in ihrer Altersklasse.

Am Sonntag stand für Jonas gleich der nächste Marathon auf der Schwäbischen Alb an. in Veringendorf waren es 53km mit 1200hm! Jonas stand mit schon ein wenig vorbe-lasteten Beinen um 11:00Uhr bei allerbesten Wetter mit 300 weiteren Teilnehmern am Start. Der erste Kilometer wurde neutralisiert gefahren und dann spürte man schon das Laktat am ersten Anstieg. Zu seiner Überraschung ging es sehr gut und es machte richtig Spaß!  Schnell bildete sich eine super Gruppe mit 5 Mann, unter ihnen waren auch 2 Männer aus dem gestrigen Rennen. Mehrere Anstiege mussten gefahren werden und oft waren Trails in den Abfahrten. Am letzten Berg bei Kilometer 44 verkleinerte Jonas die Gruppe und konnte im Ziel den 12ten Platz in seiner Altersklasse verbuchen.

Währenddessen wurde aber auch in Belgien und Italien bei internationalen Marathons gekämpft. Michael Nicklas startete in Riva del Garda. Es war sein erstes Rennen der Saison und mit 73km und 2800hm waren eine große Herausforderung! Durch berufliche Neuorientierung war die Zeit knapp für die langen Trainingseinheiten und er setzte vehement auf das Laufen und Intervall-Training. Dies konnte Michael gut adaptieren und erreichte die selbe Zeit wie vor 2 Jahren mit 5:03 h und Platz 87!

Sebastian Geimecke, Vincent Krist und Niclas Ranker starteten in Houfalize (Belgien) beim Worldserie Marathon. Bei 7°C und leichtem Regen ging es an den Start, nach einer gnadenlos trockenen Woche. Somit konnte man sich auf schmierige Abfahrten freuen. Zum Start beruhigte sich das Wetter wieder etwas. Während die Fahrer sehnsüchtig auf den Startpfiff warteten sprang Claudia ins Auto und machte sich auf den Weg zur ersten Feedzone.
Vincent versuchte von Anfang an seinen Rhythmus zu fahren. Er wusste dass es hart werden kann in Belgien, auch wenn er die Strecke noch nicht kannte. Storchi und Niclas erwischten einen super Start und konnte sich in die top 40 einreihen und die ersten Km sehr gut im Feld mit „schwimmen“. Doch dann kamen zunehmend die rutschigen Abfahrten und Trails mit nassen Wurzeln in Spiel. Vincent wühlte sich da ganz passabel durch und nährte sich Storchi immer mehr. Niclas hielt den Kontakt in seiner Gruppe nach vorne und sein Fahrtechnik-Training mit Elisabeth Brandau wirkte. So konnte er bis zum letzten Anstieg um den Platz 25-33 mitfahren. Er büsste zwar in der letzten Abfahrt etwas ein, aber er konnte das Rennen zufrieden beenden.
Kurz vor dem letzten Drittel war Vincent bis auf Sichtweite an Sebastian. Vincent motivierte Sebastian: „Gib weiter Gas, ich mach mein Rhytmus“ und schickte Storchi wieder auf die Reise. Im Ziel trennten Sebastian und Vincent nur gut 2min. Beide kamen von 190 Starten im Mittelfeld an. Vincent war von der Strecke begeistert und Sebastian merkte den Fortschritt in den Auffahrten. Jedoch wünscht er sich mal ein trockenes Houffalize.
Einen großen Dank an Claudia, welche absolut reibungslos alle 5 Verpflegungspunkt ansteuerte und beide betreuen konnte.

Nicht weit davon entfernt, am Rande der Schwäbischen Alb, traf sich die Weltelite der Cross-Country Fahrer zum „Bike the Rock“ in Heubach. Das älteste Event und das bestbesetzte Bundesligarennen in Deutschland. Elisabeth Brandau stand mit mehreren Weltmeistern und Olympiasiegern um 13.00 Uhr bei viel Sonnenschein unter der Burg Rosenstein am Start. Pro Runde mussten die Fahrerinnen 220hm und 4 km bewältigen. Der Kurs ist noch einer der älteren Formate und es ging einmal hoch und einmal mit Trails über Wurzeln und Steinen wieder ins Tal hinunter. Am Start konnte Elisabeth ihre Position halten und als es den ersten Anstieg hinauf ging, überholte die EBE-Racing Fahrerin auf ihrer Racewaffe, dem Podium RR von Mondraker, alle Konkurrentinnen und ging als erste in die Abfahrt. In der zweiten Runde konnte Elisabeth nochmals Zeit gut machen, die sie aber immer wieder bergab einbüßte. Maja Wloszczowska aus Polen und Yana Belomoina aus der Ukraine folgten ihr dicht. Im vorletzten Anstieg drückte Elisabeth nochmals aufs Gaspedal und die Damen konnten auch in der Abfahrt nicht das Loch mehr schließen und so hat Elisabeth Brandau das zweite MTB XCO Rennen in Deutschland gewonnen!!

Da immer viele Fragen kommen, wie die Kinder von Elisabeth und Marco die Zeit an den Renntagen ver-bringen, hier einen Einblick vom Sonntag in Heubach, aus der Sicht von Max und seinem besten Freund.

„Wir waren ja geschätzt von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr non-stop unterwegs. Wir haben uns noch nicht mal ne Schramme geholt, selbst wo wir mehrfach die 5 Meter hohe Rutsche runter sind, und dies obwohl das Schild sagte: „Nicht für Kinder unter 6 Jahren“. Dann gefühlte 1,5h auf der Hüpfburg (auch mit Rutsche) verbracht und wir hatten Gratis-Popcorn, Limo, Äpfel und Karotten, Traubenzucker-Lolli, beim Becher-werfen ein Spielzeug-Quad gewonnen, eine Holz-Ratsche umsonst gekriegt und eine Fahrradklingel beim Drehspiel ergattert. Weiter gab es von Lea’s Mama noch Pommes und vom Opa einen Flammkuchen.
Wahrscheinlich sind die Backen und der Nacken ein wenig „rot“, also heute fleißig eincremen!! Gefühlt haben wir eine halbe Stunde bei Jolanda verbracht, die ist jetzt unsere neue Freundin. Mit dem Bart haben wir ein wenig geschäkert, der kennt den Max jetzt auch. Speedy freut sich auch wenn er uns sieht. Zum Schluss noch die Akrobaten gesehen und dann von einer komischen Frau in orangefarbenen Klamotten noch eine Wasserflasche abgeholt, die hat da noch was draufgekritzelt, vielleicht ist das ja abwaschbar 🙂 PS: Da wir keine Sonnenbrille dabei hatten, haben wir auch keine verloren!“

So gut geht es unserem Max, einen großen Dank an unseren Freund Thomas!